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Mercedes C-Klasse Cabriolet – Porsche 718 Boxster / 911 R – Seat Ateca

Neuwagen / 04. März 2016

In unserem ersten Beitrag hatten wir euch bereits darüber informiert was Audi, Bugatti und Volkswagen in Genf gezeigt haben. Heute machen wir weiter mit Mercedes-Benz, Porsche und Seat!

Mercedes-Benz Genf 2016

Kein SUV bei Mercedes-Benz! Das ist doch schon eine Sondermeldung wert, oder? Klar, die haben ja auch schon ausreichend SUVs im Programm, in diesem Jahr sind dann die anderen Fahrzeug-Gattungen auch mal dran.

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Im neuen Mercedes-Benz C-Klasse Cabriolet z.B. versenkt man das Stoffverdeck mitsamt seiner Glasscheibe innerhalb von 20 Sekunden. Der Kofferraum verkleinert sich dann von 360 auf 285 Liter, aber wer denkt bei einem Cabrio schon an den Laderaum?

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Unter der Motorhaube gibt es bekannte Aggregate:

Los geht es mit dem C180 mit 156 PS, darüber rangieren der C200 mit 184 PS, der C250 mit 211 PS, sowie der C300 mit 245 PS. Diese Varianten verfügen ausschließlich über Heckantrieb und können optional mit der neuen Neungang-Automatik ausgestattet werden. Der C400 fährt mit dem 4Matic genannten Allradantrieb vor.

Das neue Topmodell heißt C43 4MATIC! Der 3.0 Liter V6 verfügt über 367 PS und die Pferde schaffen dann den Standardsprint innerhalb von 4,8 Sekunden. Bei den Selbstzündern hat man die Qual der Wahl zwischen dem C220d und dem C250d Cabrio.

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In den kommenden Wochen gibt es wohl die erste Möglichkeiten zu einer Probefahrt, mal sehen ob wir in den Genuss kommen.

Für diejenigen, die kein Cabrio mögen, den C43 4MATIC gibt es natürlich auch im Coupé:

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Porsche Genf 2016

Die Nummer 718 ist heilig, denn die gehört zu dem Porsche 718 aus dem Jahre 1957 und genau die Nummer kommt nun auch bei dem neuen Boxster zum Einsatz, dem Porsche Boxter 718. Grund dafür sei der Urahn des Cayman bzw. Boxter, der Porsche 718 von 1957.

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Porsche setzt mit der neuen Generation 718 Boxster erstmals seit Ende der 1960er-Jahre wieder auf Vierzylinder-Boxermotoren. 2 Liter Hubraum! Turbo! Damit geht es dann im besten Fall innerhalb von 4,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei Tempo 275 bzw 285 km/h.

Die Fahrleistungen sind also gestiegen, der Verbrauch soll sinken. Laut NEFZ soll er sich (ebenfalls im besten Fall) mit 6,9 l / 100 km zufrieden geben. Ich würde jede Wette eingehen, dass ich den Wert auch verdoppeln kann, aber darum geht es ja gar nicht.

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Porsche hat aber noch ein weiteres Fahrzeug mit nach Genf gebracht. Einen auf 991 Stück limitierten Porsche 911 R. Dieser Zuffenhausener verfügt über einen frei atmenden 4.0 Liter 6-Zylinder Boxer Motor mit einer Leistung von 500 PS.

Dank zahlreicher Carbon-Bauteile konnte das Gewicht auf 1.370 kg gesenkt werden, damit wiegt er sogar 50 kg weniger als der aktuelle Porsche 911 GT3.

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Ihr wollt noch ein paar Werte? Die maximale Leistung kann der Porsche 911 R bei 8.400 U/Min erzielen, innerhalb von 3,8 Sekunden geht es von 0 auf 100 km/h und Schluss ist erst bei Tempo 323 – oder halt, wenn der Tank leer ist. Der Porsche 911 R soll 13,3 Liter verbrauchen.

Der Preis? 189.544 Euro muss man schon investieren, damit dürfte er für viele ein Traum bleiben.

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Seat Genf 2016

Die Marke Seat galt für lange Zeit als Sorgenkind im VW-Konzern. An den aktuelle Modellen kann das nicht liegen, denn es steckt solide Technik unter der Haube und das Design kann sich doch auch wahrlich blicken lassen. In den letzten Jahren geht es daher mit der Marke bergauf und nun kommt ein Fahrzeug, auf das sicherlich nicht nur SEAT Deutschland gewartet hat. Ein SUV!

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Der Seat Ateca fügt sich nahtlos ein in die SEAT Design-Sprache, vorne erstrahlen optional LED-Scheinwerfer, seitlich kommt die Konzern-typische Tornado-Linie zum Tragen, die den Wagen nach hinten hin dynamisch ansteigen lässt und das Heck ist geprägt von einem angedeuteten Unterfahrschutz und den LED-Rückleuchten.

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Das SUV von Seat misst 4,36 Meter Länge, ist damit gut dreizehn Zentimeter kürzer als ein aktueller VW Tiguan und zielt eher in Richtung Skoda Yeti. Jener ist zwar 4,22 Meter lang, basiert aber auch noch nicht auf dem neuen MQB – dem modularen Quer-Baukasten.

Ich bin sehr gespannt, wie sich der Spanier fahren wird, da der neue Tiguan schließlich schon sehr überzeugend war.

Unter die Haube kommen bis zu 190 Pferde, optional gibt es fast alles aus dem VW-Konzernbaukasten. So bekommt das Seat SUV zahlreiche Assistenzsysteme, spielt bei dem Thema Konnektivität ganz vorne mit und verfügt natürlich auch über die notwendigen Sicherheitsfeatures.

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Der SUV-Trend wird uns auch in den kommenden Monaten, ach was sag ich, Jahren verfolgen. Auch bei SEAT plant man noch ein kleineres Modell.

Was wir sonst noch so in der Zukunft erwarten dürfen? Das zeigen die Concept-Studien von Genf und die zeigen wir euch im nächsten Beitrag.