Durch die Nutzung dieser Website stimmen Sie der Cookie-Verwendung zu. Mehr erfahren

Sicherheit im Automobil-Bau – Folge 1 – Aktive und Passive Sicherheit!

News / 27. August 2015

In der Video-Reihe „Sicherheit im Automobil-Bau“ möchten wir das Thema Sicherheit etwas beleuchtet, denn das Thema liegt nicht nur mir, sondern auch allen anderen vom drive-blog.de Team richtig am Herzen.

Vor einiger Zeit hatten wir hier schon die Blog-Reihe angekündigt und jetzt kann es endlich los gehen. Über die Einparkhilfen und über die Beleuchtung am Auto haben wir hier schon geschrieben, beides übrigens „aktive Sicherheitssysteme“.

Wir haben uns einige interessante Gesprächspartner ausgesucht und werden nun in dieser losen Videoreihe nach und nach interessante Punkte ansprechen. Im ersten Teil dreht sich nun erst einmal alles um die Eingruppierung: Was ist aktive Sicherheit, was ist passive Sicherheit, wie helfen uns jetzt schon Assistenzsysteme, wie fahren wir in der Zukunft?

Koert Groeneveld von der Daimler AG war so freundlich und erklärt uns die ersten Punkte:

Hier noch einmal zum Nachlesen

Unter dem Punkt „passive Sicherheit“ versteht man in erster Linie sämtliche konstruktiven Maßnahmen, die dazu dienen, die Fahrzeuginsassen vor Verletzungen zu schützen. Kann man die Fahrzeuginsassen nicht mehr vor Verletzungen schützen, dann sollen durch die „passive Sicherheit“ die Verletzungsgefahren, bzw. die Verletzungen gemindert werden.

Der Begriff „passive Sicherheit“ bezieht sich vor allem auf das Kollisionsverhalten des jeweiligen Fahrzeuges. Die „passive Sicherheit“ dient aber nicht nur dem Selbstschutz von Fahrzeug und Insassen, sondern auch dem Schutz anderer Verkehrsteilnehmer.

Zu den wichtigsten Merkmalen der passiven Sicherheit gehören sicherlich die Gurte, die Airbags, die Fahrgastzelle (die verformungssteif ist), sowie extra angelegte Deformationszonen an Front sowie Heck.

Das Ziel? Die Aufprallenergie abzubauen. Die passive Sicherheit spielt zusammen mit den Elementen der aktiven Sicherheit und die schauen wir uns jetzt auch noch einmal schnell an.

Machen wir es kurz

Unter die „aktive Sicherheit“ fallen alle Systeme, die aktiv in das Fahrgeschehen eingreifen können, um z.B. kritische Situationen zu meistern bzw. Unfälle zu vermeiden. Hier sind es z.B. das ABS, das ESP, der Bremsassistent, oder aber auch die modernen Front- und Seitenassistenten.

Die aktiven Sicherheitsyssteme sollen die Fahrstabilität sicherstellen (in jedem Fahrzustand). Darüber geht es aber auch noch hinaus, denn auch die moderne Beleuchtungstechnologie gehört zu den aktiven Sicherheitssystemen.

Zusammenfassung

Die Kombination bringts! Das Zusammenspiel aus passiver und aktiver Sicherheit gewährt den optimalen Schutz für die Insassen und auch für die anderen Verkehrsteilnehmer. Das Thema aktive Sicherheit wird spätestens bei der autonomen Automobilität noch wichtiger als es jetzt schon ist, aber soweit sind wir noch nicht.

Wie schon erwähnt, die Blogreihe zum Thema „Sicherheit im Automobil-Bau“ wird nun ständig ergänzt durch weitere Erläuterungen, Experten-Stimmen und Videos. Wenn Fragen auftauchen, gerne stellen, hier können wir auch noch mal nachlegen.