Durch die Nutzung dieser Website stimmen Sie der Cookie-Verwendung zu. Mehr erfahren

Sensation: Miki i6110 – Miele und Nokia fertigen zusammen Elektrofahrzeug!

Neuwagen / 01. April 2015

Bis 2020 soll in Sachen Elektromobilität zunächst eine gewisse Marktdichte (1.000.000 Fahrzeuge in Deutschland) hergestellt werden. Danach plant man die Volumen-Entwicklung. 5 Jahre haben wir also noch Zeit, uns mit dem Gedanken anzufreunden, dass in unserer eigenen Garage entweder ein Plug-In Hybrid oder gar ein reines Elektro-Fahrzeug stehen wird.

Die Hersteller der großen Marken spielen da gerne mit, denn wer 30 km rein elektrisch schafft, der kann sich die Verbrauchsdaten „schön rechnen“.

Die großen Hersteller setzen derzeitig alle Hebel in Bewegung, um den Markt zu besetzen, zahlreiche Plug-In Hybrid Modelle und Elektrofahrzeuge kommen in den nächsten Jahren auf den Markt und es wird auch neue Fahrzeughersteller geben, die sich ausschließlich auf die Kernkompetenzen zurückbesinnen.

miki-i6110

Miele und Nokia werden, so die Insider-Berichte, auf der IAA 2015 ein neues Elektrofahrzeug auf die Räder stellen. Viele technische Daten gibt es noch nicht, aber man spricht von einem 400V Bordnetz, 4 Elektromotoren, die in der Radnabe sitzen und von Miele stammen, einem Infotainmentsystem von Nokia, Sprachsteuerung via Cortana (Microsoft) und einerr Reichweite von bis zu 600 km.

Die Akkus sind von Nokia entwickelt worden. Ob man im Miki i6110 auch Snake spielen kann, wurde noch nicht überliefert, aber die Zusammenarbeit geht weiter und vor allem denkt man über die Grenzen der automobilen Fortbewegung hinweg.

Die Waschmaschinen von Miele kommunizieren bereits heute mit dem Netz und starten dann den Waschgang, wenn der Strom am günstigsten ist. Das Internet der Dinge, das Internet der Energie.

Das Fahrzeug entscheidet zukünftig, also vollkommen autonom, wann der Ladevorgang am günstigsten ist und man plant eine kleine Revolution des Marktes: Im Zusammenspiel mit den anderen Stromverbrauchern im Haus, soll der Miki i6110 in der Lage sein, durch die Einsparung von Stromverbräuchen bei den Haushaltsgeräten kostenneutral fahren zu können.

Wer seine Küchengeräte, seine Waschmaschine und seinen Trockner durch neue Geräte ersetz,t soll sich bis zu 50 km pro Tag rein elektrisch fortbewegen können ohne dafür extra Kosten zu haben.

Über den Vertrieb hat man sich auch schon Gedanken gemacht. Der Miki i6110 soll über Elektrofachmärkte verkauft werden, aber auch den Weg über das Internet in die Garagen der Kunden finden. In Garantiefällen würden speziell ausgebildetete Miele-Service Mitarbeiter zum Kunden kommen. Für die uneingeschränkte Mobilität gibt es einen Vor-Ort-Austausch-Service – der Kunde bekommt als direkt einen Leihwagen und sein Fahrzeug wird anschließend repariert zurückgebracht.

Die Fertigung der Fahrzeuge soll, laut Insiderberichten, in Gütersloh angelaufen sein. Übrigens hat Miele, genau wie andere Fahrzeughersteller, bereits sehr früh Fahrräder und Motorräder hergestellt. Das Thema Mobilität ist dem Unternehmen also ganz und gar nicht fremd und auch mit den verkehrsrechtlichen Belangen und Anforderungen kennt man sich gut aus.

In den Jahren 1912-1914 produzierte Miele das erste eigene Automobil. Damals war es noch ein konventionelles Modell mit Frontmotor, Kardanwelle und Hinterradantrieb. Zur Wahl standen zwei- und viersitzige Torpedo, viersitzige Landaulets, viersitzige Limousinen und zweisitzige Lieferwagen.

Von Nokia kommen die technischen Komponenten. Ob die Fahrzeuge später auch in Deutschland in Serie hergestellt werden oder ggf. in Dongguan, Guangdong, China, Uničov, Tschechien oder in Brașov, Rumänien ist noch nicht bekannt. Laut Insiderberichten sollen die Elektromotoren für den Miki i6110 in Euskirchen vom Band laufen, hier produziert Miele bereits seit 1951 die Elektromotoren für die weiße Ware. Es stand wohl auch zur Debatte, ob Miele für die Automobil-Sparte den Namen Imperial wieder aufleben lassen möchte, hier gab es aber rechtliche Probleme mit dem Chrysler-Konzern und denen wollte man wohl aus dem Weg gehen.

Wir sind gespannt auf die IAA 2015, wir sind gespannt auf den Miki i6110 und werden sicherlich auch versuchen, den Snake Highscore zu knacken. Weitere Informationen zum Miki i6110 gibt es übrigens bei mobilegeeks.de, im automobil-blog.de, auf mein-auto-blog.de und auf rad-ab.com!